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Technische Daten und Disposition der Regensburger Domorgel

Die von der österreichischen Firma Rieger Orgelbau geplante und gebaute Regensburger Domorgel verfügt über 80 klingende Register mit insgesamt 5871 Pfeifen, die sich auf vier Manuale und Pedal verteilen. Sie ist eine moderne Kathedralorgel, die auf den Grundlagen des klassischen Orgelbaus beruht, klangliche Eigenschaften der romantischen Orgel aufgreift und bewährte technische Errungenschaften des modernen Orgelbaus nicht ausgrenzt.

>> Disposition der Regensburger Domorgel

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Maße
Höhe 18,3 m
Breite 7,7 m
Tiefe 2,5 m (Seite), 4,1 m (Mitte)
Masse 36,7 t

 

Disposition
80 Register, aufgeteilt auf 4 Manuale und Pedal mit insgesamt
5871 Pfeifen

Hauptwerk I. C - c4

Principal 16‘
Bourdon 16‘
Principal 8‘
Bourdon 8‘
Doppelflöte 8‘
Gambe 8‘
Großquinte 5 1/3‘
Octave 4‘
Spitzflöte 4‘
Großterz 3 1/5‘
Quinte 2 2/3‘
Superoctave 2‘
Mixtur major IV – VI 2 2/3‘
Mixtur minor V 1‘
Cornet V 8‘
Trompete 16‘
Trompete 8‘
Trompete 4‘



 

Positiv (expr.) II. C - c4

Quintatön 16‘
Principal 8‘
Holzgedackt 8‘
Flûte harm. 8‘
Salicional 8‘
Unda maris 8‘
Octave 4‘
Rohrflöte 4‘
Nasat 2 2/3‘
Octave 2‘
Waldflöte 2‘
Terz 1 3/5‘
Larigot 1 1/3‘
Sifflöte 1‘
Scharff V 1 1/3‘
Cymbel IV 1/2‘
Bassklarinette 16‘
Trompete 8‘
Krummhorn 8‘
Glockenspiel
Tremulant

Schwellwerk III. C - c4

Bourdon 16‘
Salicional 16‘
Diapason 8‘
Cor de nuit 8‘
Flûte harm. 8‘
Viole de Gambe 8‘
Voix céleste 8‘
Prestant 4‘
Flûte oct. 4‘
Viole 4‘
Nazard harm. 2 2/3‘
Octavin 2‘
Tierce harm. 1 3/5‘
Plein Jeu V 1 1/3‘
Basson 16‘
Trompette harm. 8‘
Hautbois 8‘
Voix humaine 8‘
Clairon harm. 4‘
Tremulant

 

Solo IV. C - c4

Chamade 16‘
Chamade 8‘
Chamade 4‘
Flûte harm. 8‘
Grand Cornet V 8‘
Clarinette 8‘
Tuba episc. 8‘
Campane












Pedal C - g1

Principalbass 32‘
Principal 16‘
Violon 16‘
Subbass 16‘
Quinte 10 2/3‘
Octave 8‘
Cello 8‘
Gedackt 8‘
Choralbass 4‘
Mixtur II-IV 2 2/3‘
Bombarde 32‘
Posaune 16‘
Fagott 16‘
Trompete 8‘
Schalmey 4‘

 

Koppeln mechanischII/I, III/I, IV/I, III/II, IV/II, I/P, II/P, III/P, IV/P

Koppeln elektrisch
II/I, III/I, IV/I, III/II, IV/II, IV/III
III/I 16‘, III/I 4‘, III/II 16‘, III/II 4‘, III/P 4‘
Sub und Super in jedem Werk
3 frei programmierbare Koppeln

Spieltische
Hauptspieltisch (mech.)
Generalspieltisch (el.)

Extras
Rieger Stimmsystem
Rieger Aufnahme - und Wiedergabesystem
Anbindung der Chororgel
Geteiltes Pedal am Generalspieltisch

 

Spielhilfen
Rieger Setzersystem:
20 Benutzer mit je 1000 Kombinationen mit je 3 Inserts
Archiv für 250 Titel mit je 250 Kombinationen
4 Crescendi - einstellbar
Sequenzschaltung
Freie Koppeln
Kopierfunktionen
Wiederholungsfunktionen
Werkabsteller
Generalabsteller
Sostenuto







Prospekt
Die Werkanordnung spiegelt sich im Orgelprospekt wieder. Von oben nach unten: Schwellwerk, Hauptwerk, Spieltisch, Positiv, Solowerk, beidseitig flankiert vom Pedal.

Hauptspieltisch (mechanisch)
als Spielschrank mit aufrechten Registertableaus im Gehäuse integriert, Ausführung in Kirschholz. 4-manualig (C-c4), Pedal (C-g1). Spieltraktur und Koppeln mechanisch. Registertraktur und Schwellersteuerung elektrisch. 129 Registermanubrien (Hauptorgel, Chororgel und Koppeln), 3 Schwelltritte (Positiv, Schwellwerk, Schwellwerk Chororgel oder Crescendo)

Generalspieltisch (elektrisch)
als freistehender elektrischer Spieltisch im Chorraum, Ausführung Eiche / Birne.
Registerzüge halbkreisförmig in Terrassen angeordnet, Anordnung analog Hauptspieltisch. Zusatzfunktion: Geteiltes Pedal. Sowohl vom Haupt-, als auch vom Generalspieltisch kann die Chororgel in allen Funktionen mitbedient werden.










 

Windladen
Mechanische Schleifladen mit integriertem elektrischem Abzug (elektr. Tontraktur).
Zusatzladen elektropneumatisch.

Winddrücke
Hauptwerk 110 mm WS
Positiv 95 mm WS
Schwellwerk 100 mm WS
Solowerk 90 / 130 mm WS
Pedal 105 mm WS

Wind
Zwei Gebläse, zwei Magazinbälge, zwei unabhängige Windsysteme

Stimmung
a1 = 440,0 Hz bei 15° C
Gleichstufig modifiziert nach Hamel

Aufzug
Verfahrweg vertikal 15 m, horizontal 2,5 m. Die vertikale Fahrt erfolgt ohne zusätzliche Führung, die Kabine hängt nur an den Zugseilen. Beim Absenken werden die letzten drei Meter manuell „auf Sicht” gefahren. Fahrtdauer ca. 2 Minuten.

Kabine
Aluminiumkonstruktion, 80 x 80 cm, Oberteil und Fußboden verglast.

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